Vita

ego

Thomas Bronkowski, 1983 in Frankfurt am Main geboren, begann seine musikalische Laufbahn mit der Blockflöte. Nach frühen Klavierstudien nahm er mehrere Jahre Gitarrenunterricht, parallel dazu wurde er von Dr. Lothar Tetzner in Orgel- und Cembalospiel geschult, was ihm eine mehrjährige Tätigkeit als Organist, Dirigent und Chorleiter im Frankfurter Raum ermöglichte. Nach eigenen Versuchen auf den Blechblasinstrumenten führte eine Vakanz im Schulorchester schließlich zum Kontrabaß.

Nach abgelegter Abiturprüfung und geleistetem Zivildienst entschied sich Thomas Bronkowski fürs Kontrabaßstudium und wurde vom Timm-Johannes Trappe (Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks) gewissenhaft auf die Anforderungen des Studiums vorbereitet. So gerüstet bestand er die Aufnahmeprüfung bei Prof. Günter Klaus an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt und nahm sein Studium dort 2004 auf. Nach der Verabschiedung von Prof. Klaus in den Ruhestand wechselte Thomas Bronkowski zu Heinrich Braun (Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks), und setzte bei ihm sein Studium zunächst in Frankfurt und später in Mannheim fort. 2010 legte er die Diplomprüfung im Studiengang Künstlerische Ausbildung ab und absolvierte anschließend das Zusatzstudium „Orchestersolist“.

Von 2005 bis 2010 war Thomas Bronkowski Solobassist des Collegium Musicum Aschaffenburg und spielte in gleicher Funktion u.a. im Orchester der Kammeroper Frankfurt und im Akademischen Orchester der Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt. Seit 2009 ist er Mitglied der Kontrabaßgruppe der Philharmonie Merck. Die studentische Orchesterlaufbahn führte Thomas Bronkowski über das Bundesjugendorchester zur Jungen Deutschen Philharmonie. In der Spielzeit 2008/09 war er Praktikant der Kontrabässe bei den Stuttgarter Philharmonikern und danach als Aushilfe im Staatsorchester Wiesbaden und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz engagiert. Zur Spielzeit 2010/11 hat er eine feste Stelle als Vorspieler der Kontrabässe bei den Bielefelder Philharmonikern angetreten.

Die kammermusikalische Arbeit umfasst sowohl Opernproduktionen wie bei der Ruhrtriennale 2007 mit Mitgliedern der Jungen Deutschen Philharmonie als auch Auftritte mit dem Frankfurter Kontrabaß-Ensemble und dem „Ensemble Frankfurt“, einem solistisch besetzten Gesangs- und Instrumentalensemble, das sich besonders auf barocke Vokalwerke spezialisiert hat. 2009 gründete Thomas Bronkowski mit einigen Praktikanten der Stuttgarter Philharmoniker ein Streichquintett, das sich der Literatur für die Quintettbesetzung mit Kontrabaß widmete. Von 2009 bis 2012 war er Stipendiat der Kammermusik-Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz. Seit 2012 ist er Mitglied des Trio „Sòn‘ e canto“ und des Kammerensembles „spielWERK“.

Solistische Auftritte absolvierte Thomas Bronkowski u.a. mit dem Akademischen Orchester der Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt und verschiedenen Laienorchestern wechselnder Besetzungen im Kreis Offenbach und Umgebung. Seit einiger Zeit beschäftigt er sich auch intensiver mit der Wiener Kontrabaßstimmung.

Die pädagogische Arbeit umfasste bisher unter Anderem die Tätigkeit als Kontrabaßlehrer an der Jugendmusikschule Neu-Isenburg und langjähriges Wirken als Dozent für Kontrabaß, Kammermusik und Hörschulung des BDZ Hessen.