Orchesterkonzerte

coming next: 40 Jahre Junge Deutsche Philharmonie 13.10.2014

6. Oktober 2014

Nachdem es hier einige Zeit still war, gibt es doch wieder Neuigkeiten: Es naht der Festakt zum 40jährigen Bestehen der Jungen Deutschen Philharmonie, dem früheren Bundesstudentenorchester. So ziemlich jeder Bassist, den ich näher kenne, hat in diesem außergewöhnlichen Orchester tiefe Töne produziert. Da lassen wir uns natürlich nicht lumpen. Zum Festkonzert finden sich reichlich Ehemalige ein, um die Bühne der Alten Oper in Frankfurt zu füllen.

Besonderes Highlight für mich wird der Kammermusikbeitrag vor dem Festakt: Ich habe die Ehre, mit alten Freunden ein Kontrabaßquartett bilden zu dürfen. Wir spielen ab 18.30 Uhr im Foyer der Alten Oper Frankfurt, der Festakt beginnt dann um 19.30 Uhr.

Weitere Informationen finden Sie hier auf den Seiten der Jungen Deutschen Philharmonie.

Sommerliches Musikvergnügen: Der Musiksommer im Braunschweiger Land

9. Juli 2012

Meistens ist die Spielzeitpause des Theaters eine willkommene Möglichkeit, Meisterkurse oder alte Freunde zu besuchen. Oder auch mit alten Freunden interessante Projekte durchzuführen. Im Rahmen des „Musiksommers im Braunschweiger Land“ findet am 21. Juli 2012 ein Konzert der Spitzenklasse statt. Das „Orchester M18“, ehemals „Neues Kammerorchester Bamberg“, hat sich ein interessantes Programm zurechtgelegt.

 

 

 

Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 94 G-Dur “mit dem Paukenschlag”

Dmitri Schostakowitsch: Konzert c-moll op. 35 für Klavier, Trompete und Streichorchester

Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie in D-Dur KV 504 “Prager Sinfonie”

 

 

Als Solisten konnten Marianna Shirinyan und Jeroen Berwaerts gewonnen werden. Die Leitung des Konzerts liegt bei Johannes Klumpp.

Nährere Informationen zu Veranstalter und Beteiligten finden Sie hier:

Der Musiksommer im Braunschweiger Land

über das Orchester M18

 

 

Klangschicht III: Piazolla, Brumby und Co.

14. Juni 2012

Zum Ende der Spielzeit in Bielefeld geben wir uns noch einen Leckerbissen! Anlässlich des Wandelkonzertes „Klangschicht III“ auf dem Stadtwerke-Gelände tritt das Bielefelder Philharmonische Kontrabaß-Quartett auf den Plan. Unter anderem spielen wir die Suite für Kontrabaßquartett von Colin Brumby und Tangos von Astor Piazzolla, sowie einige zusätzliche Schmankerln…

Freitag, 29. und Samstag 30. Juni 2012, Beginn ca. 19.30 Uhr

Anschließend spielen die Bielefelder Philharmoniker in voller Besetzung die „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski in der Orchesterfassung von Maurice Ravel.

„Dein ist, ja Dein, was du gesehnt“: Mahler 2 in Bielefeld

14. Januar 2011

Im Januar und Februar steht für mich ein erster persönlicher Höhepunkt auf dem Programm der Bielefelder Philharmoniker: Die Aufführungen der 2. Sinfonie Gustav Mahlers, der sogenannten „Auferstehungssinfonie“.

Deren Entstehungsprozess erstreckte sich über einen Zeitraum von sieben Jahren. Der erste Satz wurde bereits 1888 begonnen und vollendet, zu dieser Zeit war Mahler noch in Leipzig als Kapellmeister unter Vertrag, wechselte aber noch im gleichen Jahr nach Budapest, um dort den Posten des Operndirektors zu übernehmen. Die weiteren Sätze wurden, bedingt durch die berufliche Belastung Mahlers als Dirigent, erst 1893 und 1894 vollendet. Mahler war zu dieser Zeit bereits 1. Kapellmeister in Hamburg und hatte sich die Theaterferien zum Komponieren freigehalten. Diese Theaterferien waren noch erheblich länger als heute üblich, sie dauerten an manchen Häusern mehrere Monate, und so konnte Gustav Mahler seine Ferientage am Attersee vormittags zum Komponieren nutzen, während er nachmittags der Wanderlust frönte und die Gesellschaft seiner Familie suchte. Die Uraufführung erfolgte schließlich 1895 in Berlin mit dem Philharmonischen Orchester.

Auch mich begleitet diese Sinfonie jetzt schon mehrere Jahre. Als Praktikant der Stuttgarter Philharmoniker durfte ich das Werk zum ersten Mal im Konzert spielen, in der gleichen Spielzeit hörte ich die Sinfonie auch vom Staatsorchester Stuttgart. Zuletzt verfolgte ich die Darbietung des HR-Sinfonieorchesters zur Eröffnung des Rheingau Musikfestivals. Und jetzt darf ich wieder selber den Bogen schwingen. Als Orchester fungieren die Bielefelder Philharmoniker und das Staatsorchester Oldenburg, den vokalen Part besorgen der Bielefelder Opernchor, der Extrachor des Theater Bielefeld sowie der Opernchor des Staatstheater Oldenburg. Gesangssolistinnen sind Iris Kupke (Sopran) und Zdravka Ambric (Alt), die Gesamtleitung liegt bei Generalmusikdirektor Alexander Kalajdzic.

Weitere Informationen zu den Terminen gibt es hier.

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Geschüttelt, nicht gerührt: 2. Schlosskonzert 13.06.2010

27. Mai 2010

Im 2. Schlosskonzert präsentiert sich das Collegium Musicum Aschaffenburg mit einem Programm, dessen Werke gegensätzlicher kaum sein könnten. Den Anfang macht ein barock-durchsichtiger Vivaldi, nämlich das Concerto in d-moll für Streicher und Cembalo.

So weit, so gut, nichts Ungewöhnliches. Dann folgt als zweites Werke des Abends: Shaker Loops von John Adams! Hier stellt das Collegium Musicum dem Aschaffenburger Publikum eine gänzlich andere Seite des Ensembles vor, denn zum Standartrepertoire des Orchesters zählen im Schwerpunkt eher Werke vom Barock bis zur frühen Romantik. Adams komponierte „Shaker Loops“ 1978 ursprünglich als Streichseptett, 1983 folgte die hier dargebotene Fassung für Streichorchester. Das Werk ist in die Sätze „Shaking and Trembling“, „Hymning Slews“, „Loops and Verses“ und „A Final Shaking“ gegliedert und bietet den Zuhörern neben einem neuen Höreindruck auf jeden Fall ausreichend Gesprächsstoff für den Heimweg.

Den Abschluss des Konzerts bildet Beethovens Streichquartett Nr. 11 f-Moll op. 9 in der Fassung für Streichorchester von Hubert Buchberger. Wie so oft bei Beethoven scheinen auch in diese Komposition diverse tragische Erfahrungen mit ihn verschmähenden Geliebten eingeflossen zu sein, was den düsteren Eindruck des Werkes erklären könnte. Beethoven selbst sträubte sich lange vor einer Veröffentlichung des f-moll Quartettes. Einen interessanten Artikel über dieses Werk finden Sie auf der Homepage der Berliner Philharmoniker.

Frühjahrsphase der JDPh 25.02. bis 13.03.2010

19. Oktober 2009

Im Februar und März 2010 findet die Frühjahrs-Arbeitsphase der Jungen Deutschen Philharmonie statt. Als Dirigent steht dieses Mal Sir Roger Norrington am Pult, er ist seit 1998 Chefdirigent beim Radio-Sinfonieorchester Stuttgart und wird mit uns folgende Werke erarbeiten:

Robert Schumann: Manfred – Ouverture

Béla Bartók: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2

Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Die Tournee führt uns im Frühjahr 2010 nach Frankfurt, Hamburg, Berlin, Wilhelmshaven, Ludwigsburg, Baden-Baden und Interlaken.

Weitere Informationen zur Jungen Deutschen Philharmonie gibt es hier.

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Sommerphase der JDPh 12. bis 21.09.2009

1. Juli 2009

Vom 12. bis 21. September 2009 findet die Sommertournee der Jungen Deutschen Philharmonie statt, die uns diesmal nach Gütersloh, Köln, Düsseldorf, Antwerpen, Frankfurt a. M. und Berlin führt. Unter Leitung der finnischen Dirigentin Susanna Mälkki und mit den Solisten Marco Blaauw (Trompete) und Alain Damiens (Klarinette) werden, abhängig vom Spielort, folgende Werke dargeboten:

Franz Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 104 D-Dur, „Londoner“
Bernd Alois Zimmermann: „Nobody knows the trouble I see“, Konzert für Trompete in C und Orchester
Maurice Ravel/Pierre Boulez: Frontispice
Pierre Boulez: „Domaines“ für Klarinette und Orchester
Enno Poppe: Auftragswerk
Paul Hindemith: Mathis der Maler
Dimitri Schostakowitsch: 1. Symphonie op. 10, f-Moll

Zu den unbekannteren Werken gehören sicherlich Zimmermanns bereits 1954 komponiertes Trompetenkonzert, sowie der sinfonische Auzug aus Hindemiths Oper „Mathis, der Maler“. Die Handlung der Oper ist hier in einer Zusammenfassung nachzulesen. Ganz unbekannt ist natürlich das Auftragswerk, welches wir mit großer Spannung erwarten.

Weitere Informationen zur Jungen Deutschen Philharmonie gibt es hier.

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